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Problematisches Spiel

Im Folgenden informieren wir Sie über verschiedene Typen von Spielern sowie über Mythen und Fakten zum problematischen und süchtigen Spielverhalten.

Spielertypen:

Glücksspieler lassen sich in 3 Untergruppen unterteilen:

Gelegenheits- oder Freizeitspieler:

Sie suchen in ihrer Freizeit beiläufig Abwechslung, Unterhaltung und Vergnügen beim Glücksspiel, ohne dass es zu irgendwelchen Auffälligkeiten oder Problemen kommt.


Problematische Spieler:

Sie offenbaren erste Probleme mit dem Glücksspiel wie Schuldgefühle, Konflikte wegen des Spielens oder heimliches Spielen, ohne dass bereits schwerwiegende Folgeschäden auftreten.


Süchtige Spieler:

Die süchtigen Spieler verspüren ein unwiderstehliches Verlangen nach dem Glücksspiel, haben die Kontrolle über ihr Spielverhalten verloren und spielen trotz der schädlichen Konsequenzen weiter.


Mit unserer Selbstkontrolle bieten wir Ihnen die Gelegenheit, Ihr Spielverhalten zu überprüfen.

Mythen und Fakten zum problematischen und süchtigen Spielverhalten:

MythosFact
Spielbanken Niedersachsen Spielerschutz
Probleme mit Glücksspielen können nur psychisch gestörte Menschen entwickeln. Es kann fast jeden treffen. Niemand glaubt im Vorfeld, dass er ein süchtiges Spielverhalten entwickelt. Und wenn es dann passiert ist, wird es oft noch nicht einmal wahrgenommen oder es wird verleugnet. Seien Sie deshalb wachsam, und spielen Sie bitte verantwortungsbewusst Spielen mit Verantwortung.
Man muss jeden Tag spielen, um ein problematischer Spieler oder spielsüchtig zu sein. Es kommt nicht nur auf die Häufigkeit des Spielens an. Sowohl eine häufige als auch gelegentliche Teilnahme an Glücksspielen kann zu Problemen führen. Entscheidend ist, ob das Spielverhalten finanzielle, familiäre, psychische oder andere Probleme für den Spieler selbst oder ihm nahe stehende Personen verursacht.
Ein problematisches Spielverhalten ist nicht wirklich ein Problem, wenn es sich der Spieler leisten kann. Probleme, die durch ein exzessives Spielverhalten hervorgerufen werden, sind nicht nur finanzieller Art. Sobald das Spielen als nicht mehr kontrollierbar erscheint oder sich nicht mehr im Einklang mit den Werten und Zielen einer Person befindet, ist ein Problem vorhanden. Viel Zeit mit dem Spielen zu verbringen bedeutet beispielsweise, weniger Zeit für Familie und Freunde zu haben. So kann das Glücksspiel zum Lebensmittelpunkt werden und Beziehungen sowie Freundschaften zerstören.
Spielsüchtige sind verantwortungslose Menschen Viele Spielsüchtige haben oder hatten verantwortliche Positionen in unserer Gesellschaft inne. Wenn jemand ein süchtiges Spielverhalten entwickelt, ist er oder sie nicht mehr in der Lage, das Glücksspiel zu kontrollieren, und in diesem Zustand erscheint ihr Verhalten verantwortungslos.
Oft sind es die Partner von Problemspielern oder Spielsüchtigen, die sie zum Spielen treiben. Problemspieler sind sehr erfinderisch in der Rechtfertigung Ihres Spielverhaltens. Indem sie andere für das Spielen verantwortlich machen, vermeiden sie die Übernahme von Selbstverantwortung, einschließlich notwendiger Schritte der Problembewältigung.
Finanzielle Probleme sind der Hauptgrund für das Scheitern der Beziehungen von Problemspielern. Es ist richtig, dass finanzielle Probleme eine wichtige Rolle spielen. Viele Lebenspartner sagen jedoch, dass der Hauptgrund für das Scheitern in den Lügen und dem Vertrauensverlust zu sehen ist.
Wenn ein problematischer oder süchtiger Spieler in finanziellen Schwierigkeiten steckt, sollte ihm so schnell wie möglich geholfen werden. Schnelle Hilfe ist oft für alle Beteiligten das Mittel der Wahl. Tatsächlich kann die Hilfe bei der Lösung finanzieller Probleme die Situation noch verschlimmern, da sie eine Fortsetzung des Spielverhaltens ermöglicht.
Ein problematisches und süchtiges Spielverhalten ist ohne weiteres zu erkennen. Probleme mit dem Glücksspiel lassen sich leicht verbergen, da keine unmittelbaren körperlichen Symptome zu beobachten sind wie beim Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Viele Spieler erkennen selbst erst sehr spät oder manchmal auch gar nicht, dass sie ein Problem haben. Oft üben sie sich in Selbstverleugnung.
Glücksspiele haben keine mit Alkohol oder Drogen vergleichbare psychische Wirkung. Der Spieler nimmt zwar keinen Stoff zu sich. Die psychische Wirkung von Glücksspielen ist jedoch außerordentlich hoch, wie Spieler berichten und Forschungsbefunde zur Freisetzung körpereigener Substanzen belegen. Je nach persönlicher Veranlagung kann eine häufigere Teilnahme an Glücksspielen zu einer starken psychischen Gewöhnung und schließlich zur Suchterkrankung führen.
Die Spielsucht ist keine anerkannte Krankheit, da körperliche Symptome fehlen. Die Spielsucht wurde inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild von den Kostenträgern im Gesundheitswesen anerkannt und den psychischen Störungen zugerechnet. Für betroffene Spieler bedeutet dies, dass die Kosten für die Behandlung in ambulanten und stationären Einrichtungen sowie bei niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten von den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern übernommen werden.

Unternehmensbeauftragte für Spielerschutz:
Frau Dipl.-Sozwis. Karen Krüger
Karmarschstraße 37 - 39
30159 Hannover

 0511 16383 70
Fax: 0511 16838 51
 K.Krüger

Spielbanken Niedersachsen GnbH:
Karmarschstraße 37 - 39
30159 Hannover


 0511 16383 0
Fax: 0511 16838 51

Informationen

Unter den nachfolgenden Links haben wir hilfreiche Informationen zum Spielerschutz sowie Informationen zur Selbstsperre  im PDF-Format für Sie zum Download bereit gestellt.

Spielen mit Verantwortung

Antrag auf Spielsperre

Informationsblatt zur Spielsperre

Fremdsperre/Hinweis Dritter